HZ
Spielbericht
In einer Phase, in der sich Licht und Schatten derzeit fast wöchentlich abwechseln, wollten wir nach dem guten Auftritt gegen Frickenfeld Konstanz zeigen. Eines vorweg: Von der Einstellung und dem Einsatz her können wir uns dieses Mal keinen Vorwurf machen das war eine deutliche Steigerung.
Die Marschroute war klar: Wir wollten aus einer geordneten Defensive agieren und Nadelstiche setzen. Dieser Plan erhielt jedoch bereits in der 23. Minute einen herben Dämpfer, als wir mit 0:1 in Rückstand gerieten. Es zeigte sich schnell, dass es an diesem Tag extrem schwer werden würde, gegen die stabil stehende Defensive der Gastgeber offensiv Akzente zu setzen. Zwar konnten wir in der ersten Halbzeit nach Ballverlusten von Wassermungenau im Mittelfeld ein bis zwei Halbchancen verbuchen, doch die Spielkontrolle lag über die gesamte Dauer beim Gegner.
In der zweiten Halbzeit versuchten wir weiterhin, kompakt zu stehen, doch ein Doppelschlag zum 0:3 und 0:4 brach uns zur Mitte des zweiten Durchgangs endgültig das Genick. In dieser Phase merkte man dem einen oder anderen Spieler den mentalen Knacks an es fehlte dann die Kraft, nach vorne noch zwingende Möglichkeiten zu kreieren. Wir konzentrierten uns in der Folge darauf, Schadensbegrenzung zu betreiben und defensiv nicht komplett auseinanderzufallen.
Am Ende steht eine 1:5-Niederlage zu Buche. Auch wenn das Ergebnis deutlich ist und der Sieg für Wassermungenau an diesem Tag verdient war, nehmen wir das Positive mit: Der Wille war da, der Einsatz hat gestimmt. Wir lassen uns nicht unterkriegen und arbeiten weiter daran, die Schatten-Momente zu minimieren. Wir schauen nach vorne!
Aufstellung
1 F. Fenzel
2 T. Zindler
3 D. Pfister
4 G. Dümler
5 P. Pfister
6 D. Drescher
8 M. Gollitscher
10 L. Thiem
11 A. Auernhammer
13 C. Wuttig
15 T. Fenzel
Ersatzbank
7 M. Liegel
9 S. Straussberger
14 F. Unger
16 S. Smith
Trainer
C. Wuttig
M. Mohr
HZ
Spielbericht
Was sich aktuell bei unserer zweiten Mannschaft abspielt, ist schlichtweg beeindruckend. Am vergangenen Sonntag empfingen wir den Tabellendritten aus Wassermungenau und erkämpften uns ein hochverdientes 2:2-Unentschieden. Doch dieses Ergebnis erzählt nur die halbe Geschichte einer Entwicklung, die uns momentan alle extrem stolz macht.
Der Hauptgrund für unseren aktuellen Aufschwung ist die neu gewonnene Stabilität. Seit drei bis vier Wochen können wir personell fast aus dem Vollen schöpfen und was für eine Reservemannschaft alles andere als selbstverständlich ist zum Beispiel in der Defensive mit einer eingespielten Viererkette agieren. Dieses Vertrauen untereinander spürt man auf dem Platz in jeder Sekunde. Bei uns greift aktuell einfach ein Rad ins andere, und das spiegelt sich in der Statistik wider: Wir sind nun seit drei Spielen in Folge ungeschlagen!
Besonders hervorzuheben ist unsere neue mentale Stärke. Selbst als wir gegen Wassermungenau mit 0:1 in Rückstand gerieten, sind wir völlig ruhig geblieben. Wenn man ehrlich ist, hätten wir vor der Winterpause in so einer Phase vielleicht noch das zweite oder dritte Gegentor kassiert und das Spiel aus der Hand gegeben. Nicht so heute! Wir haben uns zurückgekämpft, haben die Ordnung gehalten und uns diesen Punkt mehr als verdient. Schon in Cronheim war unsere Leistung ordentlich, doch jetzt belohnen wir uns endlich auch punktetechnisch für den betriebenen Aufwand.
Natürlich ist es ein wenig bitter, wie die Gegentore fielen insbesondere dieser eine Sonntagsschuss, der unglücklich gegen das Lattenkreuz knallte und dem Gegner den Abstauber vor das leere Tor ermöglichte. Aber gegen ein Top-Team der Liga so aufzutreten, zeigt einfach, welchen Sprung wir gemacht haben. Die Straußbergersche Zange bei Ecken hat da ebenfalls geholfen. Die Entwicklung nach der Winterpause ist absolut erfreulich. Wir können stolz auf uns sein, behalten die Ruhe und ziehen unser Ding weiter durch. So soll es weitergehen!
Aufstellung
1 M. Ackermann
2 M. Liegel
4 M. Braun
5 J. Ullinger
7 L. Lafere
9 S. Straussberger
12 F. Unger
16 S. Smith
17 C. Klein
18 W. Straußberger
Ersatzbank
14 M. Schwing
15 L. Ilgen
Trainer