HZ
Spielbericht
Souveräner Auftakt nach der Winterpause: Unsere Erste lässt Westheim keine Chance
Was für ein Start in die Rückrunde! Mit einem deutlichen 5:0-Auswärtserfolg beim SV Westheim haben wir am vergangenen Wochenende ein fettes Ausrufezeichen gesetzt. Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, mussten wir uns in den ersten 15 Minuten erst einmal finden. Wir hatten uns vorgenommen, mit einem aggressiven Offensivpressing sofort Druck auszuüben, kamen aber anfangs nicht so recht in die entscheidenden Situationen. Doch Qualität setzt sich bekanntlich durch: Mitten in dieser Findungsphase markierten wir eiskalt das 1:0.
Was dann bis zur Pause folgte, war phasenweise Einbahnstraßen-Fußball. Wir haben uns drei bis vier absolute Hochkaräter erspielt das waren wirklich brutale Bretter, die man eigentlich machen muss. Es war fast schon Wahnsinn, dass es zur Halbzeitpause nur 1:0 stand. Da konnten sich die Westheimer ehrlich gesagt bei ihrem starken Schlussmann und unserem Unvermögen im Abschluss bedanken. Eigentlich hätte der Sack zu diesem Zeitpunkt schon längst zu sein müssen.
In der zweiten Halbzeit haben wir die Dominanz dann auch endlich in Tore umgemünzt. Wir haben das Ergebnis konsequent auf 5:0 hochgeschraubt, was den Spielverlauf über die gesamten 90 Minuten absolut widerspiegelt. Wenn wir vor dem Kasten noch konsequenter agiert hätten, wäre heute auch ein 8:0, 9:0 oder gar ein zweistelliges Ergebnis im Bereich des Möglichen gewesen.
Unterm Strich war das eine bärenstarke Mannschaftsleistung. Ohne dem Gegner zu nahe treten zu wollen: Das war ein extrem wichtiger und verdienter Sieg zum Rückrundenstart. Besonders freut uns natürlich, dass wir hinten die Null gehalten und über die gesamte Zeit nichts haben anbrennen lassen. So kann es weitergehen!
Aufstellung
1 K. Ulrich
2 T. Zindler
3 D. Pfister
4 G. Dümler
5 P. Pfister
6 D. Drescher
8 M. Gollitscher
10 L. Thiem
13 C. Wuttig
15 T. Fenzel
17 C. Klein
Ersatzbank
11 M. Schön
12 P. Krüßmann
14 F. Unger
16 M. Liegel
18 F. Fenzel
Trainer
C. Wuttig
M. Mohr
HZ
Spielbericht
Frostige Rückkehr aus der Winterpause: Die Zweite zahlt Lehrgeld in Polsingen
Es gibt Fahrten, die man gerne auf sich nimmt, und es gibt die 60 Kilometer nach Polsingen an einem Nachholspieltag. Mit der Hoffnung im Gepäck, die weite Reise nicht umsonst anzutreten, startete unsere zweite Mannschaft in das erste Pflichtspiel nach der Winterpause. Die personelle Lage war dabei typisch für die Jahreszeit etwas angespannt: Das Lazarett war gut gefüllt, doch glücklicherweise bewiesen unsere Oldstripes aus der AH echte Vereinstreue und sprangen kurzfristig ein, um den Kader zu stabilisieren.
Die erste Halbzeit begann als klassisches Abtasten, wobei der TSV eigentlich den besseren Rhythmus fand. Früh konnten wir uns Großchancen erarbeiten, doch das Visier war offenbar noch auf Wintermodus eingestellt. Unser Sturm-Duo, bestehend aus Pablo und Neuzugang Marik, kam mehrfach gefährlich zum Abschluss, doch entweder verfehlte der entscheidende Pass sein Ziel oder es fehlte die letzte Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten. Wie es im Fußball oft so ist: Wenn man sie vorne nicht macht, rächt sich das hinten. Ein unnötiger Fehler im Aufbau führte zum 1:0 der Gegner. Eine weitere Ecke für Polsingen verwertete deren kopfballstarker Abnehmer dankend zum 2:0 verwertete.
Doch die Antwort unserer Jungs ließ nicht lange auf sich warten. Debütant Marik zeigte, dass man Fußball manchmal gar nicht kompliziert denken muss: Mit purer Wucht drosch er die Kugel zum Ausgleich in die Maschen, ein Einstand nach Maß! Bis zum Pausenpfiff neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, wobei die Polsinger Offensive gegen unsere bis dahin stabile Defensive kaum einen Stich sah. Mit einem leistungsgerechten Remis ging es in die Kabinen.
Was dann in der zweiten Halbzeit passierte, lässt sich wohl am besten mit dem Begriff Kaltstart-Syndrom beschreiben. Die Konzentration schien in der Kabine geblieben zu sein, die Weitsicht im Spielaufbau fehlte völlig. Die Stabilität der ersten Hälfte war wie weggeblasen. Polsingen nutzte unsere Fehler im Mittelfeld gnadenlos aus und konterte uns klassisch aus. Dass die Ballkontrolle an diesem Tag eher ein Fremdwort war, ist wohl auch der Vorbereitung geschuldet: Wenn 80 der Trainingseinheiten witterungsbedingt ausfallen, fehlt auf dem Platz einfach die nötige Sicherheit.
Am Ende stand eine bittere 5:1-Niederlage auf der Anzeigetafel. Da wir kaum noch spielerische Lösungen über die Mitte fanden und der Ball meist nur lang geschlagen wurde, hatte der Gegner leichtes Spiel. Mund abputzen, die müden Knochen pflegen und hoffen, dass der Frühling bald nicht nur die Plätze, sondern auch unsere Formkurve wieder auftaut.
Aufstellung
1 L. Winkler
3 M. Liegel
4 M. Braun
5 J. Ullinger
7 L. Lafere
8 M. Ackermann
10 P. Krüßmann
11 M. Schön
12 F. Unger
18 F. Fenzel
Ersatzbank
9 S. Straussberger
14 L. Woldt
15 W. Straußberger
Trainer